Die Entstehung der Stollhofner Altrheindämone Drucken E-Mail
Es war im Jahr 2002 als zwei Brüder die Idee hatten eine Häsgruppe in Stollhofen ins Leben zu rufen. Der Gedanke wurde umhergetragen und fand großen Anklang, und so traf man sich am 26.03.02 zum ersten Treffen.

Die damaligen Gründungsmitglieder waren ( Dirk Hahn, Marion Hahn, Alexander Nürnberger, Andreas Bechtold, Thomas Birnesser, Kai Zehe, Jan Haungs, Claudia Reinfried, Rene Hellgoth, Sven Hahn, Manuela Heizmann, Oliver Tomaszewski, Michael Ernst, Sibylle G. und Alina und Björn Hahn ( Kinder von Dirk und Marion).

Die Idee war es eine zu Stollhofen passende Häsgruppe zu gründen. Bei den Nachforschungen stieß man in der Stadtgeschichte auf lange Fasnachttradition in Stollhofen. Schon im Jahre 1511 fand man in den Akten den Begriff Fastnacht.

Wiederum sicher ist es, das es in der Zeit um 1630 zu Hexenverbrennungen in Stollhofen gekommen war. Zwei Fälle der Hexenverbrennung sind in den Unterlagen noch zu finden, diese fanden unter dem Markgraf Wilhelm statt.

Man entschloss sich aber noch weiter auf die Suche nach einer passenden Gestalt zu gehen.

Man fand heraus, dass Stollhofen früher ein mächtiges Rheingebiet, das über 220 Ha. groß war besaß. Der Rhein durchzog die Stollhofener Gemarkung mit drei Hauptarmen und vielen Nebenläufen. Auf den Inseln in diesem Gebiet standen feste Behausungen ( Bauernhöfe ).

Den Sagen nach wurde es gerade in der Herbst und Winterzeit , wenn sich die Nebelbänke über die Rheinarme senkten, unheimlich. Die Bewohner der oben genannten Behausungen wollen gerade in dieser Zeit viele merkwürdige Gestalten im Rheingebiet gesehen haben. Auch in unserer Zeit sollen immer mal wieder Geister und Dämonen im Rheingebiet gesehen worden sein.

Den Aussagen nach entschloss man sich die Dämonen nach alter Verbundenheit wieder nach Stollhofen zu holen.

Nun folgte der schwierigere Teil, und zwar: Wie soll die Maske aussehen bzw. das Häs? Auf der Suche fand man Bilder von Dämonen mit denen wir zu unserem Maskenschnitzer nach Greffern ( Herr Hobmeier ) gingen. Dieser fertigte unsere Maske nach unseren Vorstellungen an. Eine Näherin, die unser Häs, das aus braunen Fellhosen mit schwarzen Stulpen und einem grauen Fellumhang besteht, schneidern sollte fand man gleich.

Die erste Vorstellung gab es auf unserem Narrenbaumstellen 2003, das erste mal mit Häs waren wir bei der Hasefasenacht in Stollhofen zu sehen.

Unser erster Umzug war der Nachtumzug bei den Unzhurster Himbeergeistern.
Darauf folgten 2003 noch der Nachtumzug Vimbuch, Umzug in Weitenung, Bühl, Bühlertal und Baden-Oos. Während dieser Zeit bekam man viel Lob und Zuspruch für das originelle Häs und die Maske.

Dies gab uns die Motivation für unsere weiteren Aktivitäten